Feingold

Feingold wird aus dem Rohgold gewonnen. Feingold ist das reinste Gold und hat 24 Karat. Um aus dem Rohgold Feingold zu gewinnen, zum Beispiel für die Schmuckherstellung, muss das Rohgold bearbeitet werden. Das Rohgold wird zuerst gegossen, dann wird es geschmolzen, danach wird das Gold gewalzt und ganz zum Schluss wird das Gold gezogen. Durch diese verschiedenen Vorgänge erhält man Feingold.

Die Gegenstände die aus Feingold sind, sind die einzigen die den Stempel Gold oder eine der Abkürzungen für Gold ohne Angaben vom Goldgehalt erhalten dürfen.

Gelbgold und Feingold

Gelbgold entsteht durch die Goldlegierung von Feingold gemischt mit Silber. Bei dieser Mischung handelt es sich um ein Mischverhältnis von 1:1. Umso weniger der Goldgehalt ist, umso reduzierter ist der Gelbton.

Fassungen aus Feingold

Mit einem Stahlstift reibt man das weiche Feingold an die Steinrodiste, dies wird bei Fassungen aus Feingold gemacht. Diese Vorgehensweise wird besonders bei Smaragdfassungen angewandt. Für die Emailverarbeitung wird Wasser mit grobem Emailpulver mit einem Mörser angerieben.

Schmuck aus Feingold

999 Feingold (24 Karat) fasziniert viele Menschen, denn dieses reine Gold verfügt über eine sehr schöne leuchtende Farbe. Da das Feingold sehr weich ist, wird dieses in der Schmuckherstellung sehr selten verwendet. Wer aber auf Schmuck aus Feingold nicht verzichten möchte, sollte eine Goldschmied aufsuchen, der den Schmuck aus Feingold mit der Hand anfertigt. Es gibt Goldschmiede die über die Kunst der Verarbeitung von Feingold verfügen. Bei diesen Goldschmieden kann man sich dann den gewünschten Schmuck aus Feingold anfertigen lassen. Der Vorteil ist hier, jedes Schmuckstück aus Feingold ist ein Unikat.